Unter dem Deckmantel einer angeblich pazifistischen Kundgebung wird erneut deutlich, mit welchen Methoden die Islamische Republik versucht, auch in Deutschland Einfluss zu gewinnen.
Was auf den ersten Blick als Friedensveranstaltung erscheint, nutzt zentrale Symbole, Narrative und Botschaften, die seit Jahren eng mit der Propaganda des iranischen Regimes und seiner ideologischen Verbündeten verbunden sind.
Genau so funktionieren hybride Einflussoperationen. Politische und religiöse Agitation wird als gesellschaftliches Engagement oder Friedensbewegung inszeniert.
Solche Veranstaltungen dienen nicht nur der Verbreitung von Propaganda. Sie schaffen Netzwerke, sprechen Sympathisanten an und können zur Rekrutierung neuer Unterstützer für die ideologische Agenda der Islamischen Republik beitragen.
Wer nachvollziehen möchte, wie das Regime in Europa arbeitet, sollte diese Aktivitäten und die dazugehörigen Kommunikationskanäle genau beobachten.
The Munich Circle e.V. hat bereits bei den zuständigen Behörden gegen diese Veranstaltung protestiert und auf die aus unserer Sicht bestehenden sicherheitsrelevanten und demokratiepolitischen Risiken hingewiesen.
